BUWOG XBERG LIVING: Neue Wohnungen im Kreuzberger Graefekiez
Klare Linien und modernes Fassadenkonzept: Mit dem Neubau BUWOG XBERG LIVING sind 41 neue Wohnungen in Kreuzberg entstanden
Wohnen

BUWOG XBERG LIVING: Neue Wohnungen im Kreuzberger Graefekiez

Im pulsierenden Herzen von Kreuzberg zwischen Hasenheide, Hermannplatz und Paul-Lincke-Ufer hat die BUWOG neue Wohnungen errichtet. Das Projekt ist ein vorbildliches Beispiel, wie man Wohnraum schafft und dabei effizient und nachhaltig mit der kostbaren Ressource Boden umgeht.

 

Die Stadt Berlin wächst – und mit dem Anstieg der Bevölkerungszahlen auch der Bedarf an Wohnraum, der bereits heute schon knapp ist. Große Freiflächen für ambitionierte Neubauprojekte sind jedoch im Stadtkern von Metropolen wie Berlin rar. Wie lässt sich dennoch der Bau von dringend benötigten Wohnraum, hohe Lebensqualität und ein nachhaltiger Umgang mit der begrenzten Ressource Platz in Einklang bringen? Ein gerade fertiggestellter Neubau der BUWOG ist ein Beispiel für smarte und effiziente Nutzung des Stadtraums.

Jahnstraße in Kreuzberg: Nachhaltiger Umgang mit Freiflächen

BUWOG Wohnungsneubau mit Grünfläche Neue Wohnungen in der dicht besiedelten Berliner Innenstadt? Dafür gibt es mehrere Lösungsansätze. Stichwort: Urbane Dichte, die man als Chance für dringend benötigten Wohnraum sehen kann. Dazu zählt zum Beispiel die Aufstockung bestehender Gebäude oder die sogenannte Nachverdichtung, wo kleine Freiflächen oder Hinterhöfe in Citylage bebaut werden. „Das ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll, wenn man das Konzept der räumlichen Nähe von Wohnen und Arbeiten betrachtet. Durch die verkürzten Wege wird unter anderem unnötiger Verkehr reduziert und die energetische Bilanz verbessert“, erklärt Juliane Holtmeyer, BUWOG-Projektleiterin.

 

Doch Nachverdichtung ist aus der Perspektive der ökologischen Nachhaltigkeit nicht immer hundertprozentig vorteilhaft – vor allem, wenn dafür bestehende Grünflächen genutzt und versiegelt werden müssen. Bei dem Neubau BUWOG XBERG LIVING in einem Hinterhof im Graefekiez wurden dagegen zwei Probleme gleichzeitig gelöst: Die Schaffung von neuem Wohnraum im Stadtkern und die Schaffung neuer entsiegelter Grünflächen. Für dieses Projekt hat die BUWOG ehemals bestehende Strukturen repariert und revitalisiert.

Wiederherstellung bestehender Strukturen

Das war die Ausgangssituation: In dem typischen Berliner Hinterhof befand sich ein ursprünglich 5-stöckiges Industriegebäude, das nach dem Weltkrieg aufgrund von Bombenschäden auf zwei Etagen zurückgebaut wurde. Die Kellerräume wurden mit dem Kriegsschutt zugeschüttet. Zudem war der gesamte Innenhof mit Asphalt versiegelt. Development Managerin Juliane Holtmeyer: „Im Rahmen der Projektentwicklung für den Wohnungsneubau haben wir den Boden entsiegelt, dekontaminiert und die ursprüngliche Hofstruktur der klassischen Berliner Blockrandbebauung neu interpretiert.“

 

Entstanden sind dabei 41 neue Eigentumswohnungen verteilt auf sechs Etagen plus Staffelgeschoss mitten im pulsierenden Graefekiez zwischen der Urbanstraße und dem Volkspark Hasenheide unweit des Verkehrsknotenpunktes Hermannplatz. Die ruhige und geschützte Hoflage ist konsequent autofrei. Stattdessen gibt es kleine Grünflächen, einen Spielplatz und Fahrradstellplätze. Ein Plus fürs Klima: Das Dach wurde zudem extensiv begrünt. Sogenannte Gründächer bieten nicht nur Insekten und Vögeln einen zusätzlichen Lebensraum, sondern speichern auch das Regenwasser, das durch Verdunstung wieder in den natürlichen Wasserkreislauf abgegeben wird. Das verbessert das Mikroklima und sorgt im Hochsommer für angenehme Kühlung.

Herausfordernde Baustellenlogistik

„Die Baustellenlogistik war auch für den Wohnbauspezialisten BUWOG ziemlich knifflig“, verrät Juliane Holtmeyer. „Da der Neubau in einem typischen Berliner Hinterhof errichtet wurde, musste unter außerordentlich beengten Verhältnissen gearbeitet werden.“ Hinzu kam noch ein Baukran im Hof, der große Teile des Baumaterials über das straßenseitige Vorderhaus hieven musste, wenn die schmale Toreinfahrt nicht ausreichte.

 

Nun sind alle Wohnungen an die neuen Eigentümer übergeben worden und die ersten Bewohner sind bereits eingezogen. Alle Wohnungen verfügen über private Gärten, große Balkone oder On-Top-Terrassen mit atemberaubenden Weitblick über die Stadt – ein urbaner und ruhiger Hideaway im Herzen von Kreuzberg.

 

 


 

BUWOG-Projektleiterin Juliane Holtmeyer:

„Urbane Dichte ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll, wenn man das Konzept der räumlichen Nähe von Wohnen und Arbeiten betrachtet. Durch verkürzte Wege wird unnötiger Verkehr reduziert und die energetische Bilanz verbessert“



 

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Torsten Hahn

Über den Autor

Torsten Hahn

Zuständigkeit bei der BUWOG: Communications Manager Deutschland.

Torsten Hahn blickt auf 20 Jahre Praxiserfahrung in verschiedenen Medienhäusern, Agenturen und Unternehmen. Er war als Redakteur und Journalist für diverse Publikationen tätig und arbeitete als freier Autor, PR- und Social Media Manager. Bei der BUWOG verantwortet er am Standort Berlin nun die Unternehmenskommunikation und betreut die digitalen Kanäle in Deutschland.

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