Dieser Artikel bezieht sich auf österreichisches Recht

Lust auf Luft!
Wohnen

Lust auf Luft!

Die Wetterküche hat uns in den letzten Tagen die Luft nur so um die Ohren geblasen. Die stürmischen Tage laden nicht gerade zum Aufenthalt im Freien ein.
Gesunde Luft ist ein wesentlicher Faktor für unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und damit für eine hohe Lebensqualität.

 

Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie auf eine gute und gesunde Atemluft in Ihren eigenen vier Wänden achten.

 

 

 

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Darauf sollten Sie achten:
Gegen unangenehme Gerüche hilft am besten gutes und ausreichendes Lüften.

 

Das sollten Sie vermeiden:
Seien Sie sparsam mit Räucherstäbchen, Duftölen oder Kerzen. Diese produzieren Schadstoffe und Feinstaub, wenn sie in großen Mengen verwendet werden.

 

„Gesunde Raumluft“: Was können wir darunter verstehen?

 

Von „gesunder Raumluft“ sprechen wir dann, wenn die Luft bestmöglich frei von Verunreinigungen ist – ähnlich wie bei Trinkwasser. „Gesunde Raumluft“ zeichnet sich auch durch eine behagliche Temperatur und nicht zu viel oder zu wenig Luftfeuchte aus. Wichtig ist auch die Zufuhr von ausreichender Außenluft, um die Luftverunreinigungen abzuführen.

 

Eine ausreichende Belüftung von Räumen führt nachweislich zu Verbesserungen der subjektiven Einschätzung der Luftqualität, zur Reduktion von gesundheitlichen Beschwerden sowie zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Eine Publikation zum Thema „Gesunde Innenraumluft“ finden Sie auch auf der Homepage des Ministerium für ein Lebenswertes Österreich (www.bmlfuw.gv.at/publikationen/umwelt/klimaschutz_luft/innenraumluft.html).

 

 

 

 

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Richtiges Fensterlüften:
Regelmäßiges Stoßlüften, also gezielt die Fenster richtig öffnen und dann wieder schließen, statt permanentes Kippen der Fenster.

 

„Gesunde Raumluft“: Mit technischen Anlagen?

 

In neuen Gebäuden werden oft sogenannte Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung eingebaut Solche Anlagen gewährleisten auch bei geschlossenen Fenstern eine hohe Raumluftqualität. Insbesondere schützen sie vor Feuchte- und Schimmelschäden, was bei Fensterlüftung nicht so einfach gewährleistet werden kann.

 

Gut abgestimmte Komfortlüftungsanlagen leisten außerdem einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienzsteigerung von Gebäuden.
Ich glaube, dass kann auch den einen oder anderen Bauherrn für sein Eigenheim interessieren. Detaillierte Informationen zu Lüftungsanlagen finden Sie unter www.komfortlüftung.at im Bereich „Einfamilienhaus“.

 

 

 

Ich möchte noch folgende Erfahrungen an Sie weitergeben:

  1. Bei ordnungsgemäßer Ausführung der Lüftungsanlage, richtiger Filterung und regelmäßiger Wartung kommt es im Regelfall zu keiner bedenklichen Vermehrung von Keimen wie Bakterien oder Schimmelpilze an Oberflächen der luftführenden Bauteile im Zuluftbereich.
  2. Wenn Erdwärmetauscher eingesetzt werden, sind Sole-Wärmetauscher vorzuziehen. Die bisher mitunter verwendeten Luft-Erdwärmetauscher werden aus hygienischen Gründen nicht mehr empfohlen und sollten daher nicht mehr verwendet werden. Der Grund liegt in der möglichen Bildung mikrobieller Bestandteile im Bereich der unter der Erde liegenden Teile.
  3. Generell empfiehlt sich, dass alle Komponenten einer Lüftungsanlage staubgeschützt auf die Baustelle geliefert und auch so gelagert werden. Bei Montageunterbrechungen bzw. nach der Montage (bis zur Inbetriebnahme) sollte die Anlage staubdicht „verschlossen“ werden.

 

… bei meinem nächsten Blog liegt hoffentlich schon Frühlingsduft in der Luft!

Autor

Michael Herbek

Michael Herbek

Zuständigkeit bei der BUWOG: Abteilungsleiter Projektentwicklung AT

Bei der BUWOG tätig seit: 01.11.1993

Ich bin einer der „alten Hasen“ in der BUWOG Group und nun schon seit 20 Jahren im Bereich Development tätig.

Ich bin stolz darauf, in der BUWOG Group arbeiten zu können und das unsere Leistungen im Bereich der Nachhaltigkeit überzeugen. Wir sind ISO 50001 zertifiziert, und wir haben es in den VÖNIX-Nachhaltigkeitsindex geschafft.

Werde ich nach meinen zwei Jahrzehnten in der BUWOG gefragt – meine Antwort: „Der Job ist spannend und abwechslungsreich, solange man auch mal über den Tellerrand schaut“.

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