BUWOG innovativ: 1. Smart-City-Hausmesse mit Startups & Innovatoren
Naturnahes Wohnen inmitten eines nachhaltigen Quartiers: der BUWOG Eindrücke aus dem 52° Nord in Berlin. Foto: M. Divé / BUWOG
Wohnen

BUWOG innovativ: 1. Smart-City-Hausmesse mit Startups & Innovatoren

Der Wohnimmobilienbereich ist hierzulande für gut 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Was Gebäude für Umwelt und Nachhaltigkeit tun können und wie dabei neueste Technik eingesetzt werden kann, das zeigte die Smart-City-Hausmesse in der Unternehmenszentrale der BUWOG in Berlin.

 

Wärme für die Heizung, heißes Wasser zum Duschen und Baden, Strom für die Wohnung  und die Beleuchtung von Gemeinschaftsbereichen und Außenflächen:  Jeden Tag verwenden wir viel Energie um behaglich und angenehm zu wohnen. Doch wie können wir Wohngebäude energieeffizient gestalten, mit technischen Innovationen für smarte Häuser und grüne Quartiere sorgen, moderne Mobilität fördern und was kann man schon vor dem Bau berücksichtigen, damit Nachhaltigkeit idealerweise schon während der  Gebäudekonzeption berücksichtigt wird?

Dies war der Themenkreis der ersten BUWOG Smart City-Hausmesse, die am 10. April 2019 in der Berliner Firmenzentrale der BUWOG stattgefunden hat.

Smart City-Hausmesse zeigt Lösungen auf

Hier bot die BUWOG innovativen Unternehmen, Vordenkern und Startups aus dem Bereich Smart City die Möglichkeit, sich und ihre Lösungen bei der BUWOG vorzustellen. Dem Ruf der BUWOG waren insgesamt neun verschiedene Unternehmen und Institutionen aus ganz Europa gefolgt und präsentieren in zehnminütigen Pitches ihre Ansätze und Lösungen.

Das interessierte Publikum bestand aus Projektleitern und Neubau-Experten, die sich mit den Anforderungen der Wohnungswirtschaft bestens auskennen. Darunter befanden sich auch viele Projektleiter der BUWOG, die ihrerseits eine große Development-Pipeline in ganz Deutschland betreuen. So sind derzeit bei der BUWOG Bauträger GmbH rund 10.000 Miet- und Eigentumswohnungen in der Planung. Das klare Signal: Die BUWOG bietet viele ganz konkrete Einsatzmöglichkeiten für innovativen Smart-City-Konzepte, die ein Mehr an Nachhaltigkeit und Behaglichkeit bedeuten, getreu dem Motto: Glücklich wohnen. Und so lernten nicht nur die Projektverantwortlichen die Unternehmen kennen – sondern auch umgekehrt. Was können wir konkret tun? Diese Frage wurde anschließend am Rande des Messegeschehens vertieft und viele Ansätze werden nun konkret weiter verfolgt.

 

BUWOG engagiert für Mensch und Natur

BUWOG Büro Berlin: Hier wird eine Nachhaltigkeitsagenda umgesetzt. Foto: Hechtenberg / BUWOG
BUWOG Büro Berlin: Hier wird eine Nachhaltigkeitsagenda umgesetzt. Foto: Hechtenberg / BUWOG

Für die neun Unternehmen, die sich bei der Smart City-Hausmesse präsentieren ist die BUWOG selbst natürlich kein Unbekannter.

Denn die BUWOG Bauträger GmbH selbst setzt sich schon lange intensiv mit dem Themenbereich auseinander. 2018 formulierte die BUWOG sogar eine eigene Nachhaltigkeitsagenda für das Neubaugeschäft in Deutschland sowie für den Bürostandort Berlin. Konkret: Bis 2023 soll bei den Neubauprojekten in Deutschland der Anteil der Neubauwohnungen mit erneuerbaren Energien von 25 Prozent auf 35 Prozent steigen. Mehr als jede dritte Wohnung wird dann mit erneuerbarer Energie beliefert, beispielsweise dank erneuerbarer Energieproduktion vor Ort.

 

Auch das Thema Elektromobilität wird engagiert von der BUWOG vorangetrieben. Bis 2020 soll der Anteil an Stellplätzen mit eigener Elektro-Ladestation von aktuell neun Prozent auf mindestens zwölf Prozent wachsen. So soll den Bewohnern der Umstieg auf Elektroauto und E-Bike erleichtert werden.

 

Auch im Bürostandort Berlin geht die BUWOG mit gutem Beispiel voran. Hier soll der Energieverbrauch für Strom und Wärme bis 2023 um fünf Prozent gesenkt werden. Bei der Nutzung der Firmenwagenflotte sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt: Bis 2021 soll der Kohlenstoffdioxyd-Ausstoß durch Dienstfahrten und Unternehmensflotte von 175 g CO2 pro Kilometer auf zumindest 150 g CO2 pro Kilometer reduziert werden. Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!

 

Ein nachhaltiges Quartier: Der Film zum Projekt 52° Nord

 

Fotocredit: BUWOG / Michael Divé

 


Das waren die Partner der 1. Smart City-Hausmesse

 

ARUP

Das Planungs- und Beratungsunternehmen Arup hat zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie ein Glasfassadensystem mit integrierten Photobioreaktoren, die sogenannte Bioenergiefassade, entwickelt. Dabei werden Mikroalgen in gläsernen Fassadenelementen kultiviert, die Wärme für den Gebäudebetrieb sowie Biomasse für die Lebensmittel und Pharmaindustrie erzeugen. Die Funktion und die Wirtschaftlichkeit der Anlage wird über ein Betreiberkonzept sichergestellt.
Mehr erfahren:  arup.com

 

greeen! architects, Düsseldorf und dgk architekten, Berlin

Das Düsseldorfer Architekturbüro greeen! architects und die Berliner Architekten von dgk sind seit mehr als 10 Jahren ein erfolgreiches Team mit mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf zwei Standorten in Düsseldorf und Berlin. Seite an Seite arbeitet greeen! architects vorrangig die Grundlagenermittlung bis zur Ausführungsplanung von der Leistungsphase 1-5 aus, dgk architekten sind stark auf die Realisierung dieser Projekte in den Leistungsphasen 6-9 ausgerichtet. Effektiv und effizient aus einer Hand, von zwei Spezialisten. greeen! architects schafft flexible und fortschrittliche Lebensräume. Jedes Projekt geht einer ethischen, ökologischen und effizienten Herangehensweise nach. dgk architekten entwickeln fundierte Lösungen für die komplexen Herausforderungen ihres Berufsfeldes. Zusammen schaffen greeen! architects und dgk architekten zukunftsweisende Visionen und Konzepte, die den Menschen und die Qualität der gebauten Umwelt in den Mittelpunkt stellen. Für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft.

Die Bau- und Architekturbranche hat viele Potentiale und Chancen, Bauprojekte ressourcenschonend, schadstofffrei und wirtschaftlich umzusetzen. Das Team von greeen! architects und dgk architekten nutzt diese Möglichkeiten. Unterschiedliche Arbeitsgruppen in den Architekturbüros gehen innovativen und nachhaltigen Themen nach. Praxis und Forschung stärken sich auf diese Weise gegenseitig und bilden wichtige Synergien im Arbeitsalltag. Daraus entwickeln greeen! architects und dgk architekten intelligente Gebäudekonzepte, denken alternative, vernetzte Mobilität immer mit und streben zirkuläres Bauen an – für gesunde Wohn- und Arbeitsräume mit einer hohen Lebensqualität.

greeen! architects und dgk architekten haben langjährige Erfahrung und Expertise im nachhaltigen Bauen und begleiten mit ihren innovativen und wirtschaftlichen Ansätzen gemeinschaftlich ihre Bauherrschaft von der ersten Skizze bis zur Schlüsselübergabe bei der gemeinsamen Planung der Zukunft – für den Menschen und unsere Umwelt.

Website: www.greeenarchitects.eu und www.dgkarchitekten.de

 

eTank

Das Unternehmen / das Projekt: eTank Saisonalspeicher der deematrix Energiesysteme GmbH

Spezialisiert auf: Energiespeicherung, Vernetzte Quartiersversorgung

Die Lösung: Der eTank als saisonaler Energiespeicher – Energie auf Vorrat!

Das bringt’s: Bezahlbares  und sicheres CO2-freies Wohnen. Nachhaltigkeit und Energiewende geht auch ohne Verzicht oder Verbote.

Website: www.eTank.de

 

geoCLIMAdesign

Das Unternehmen: GeoClimaDesign AG ist Hersteller von Decken-Heiz-und -Kühlsystemen

Spezialisiert auf: Kapillarrohrmatten, das sind wasserführende Flächenheizungen mit einem viel dichteren Rohrnetz als herkömmlichen Fußbodenheizungsschläuche.

Die Lösung: Kapillarsysteme sind flach und leicht und können alternativ zum Fußboden auch in der Decken angeordnet werden.

Das bringt’s: die Deckenheizung ist besonders behaglich und kann außerdem kühlen und zwar still und gesund und direkt mit der Temperatur des Erdkollektors, d.h. CO2 frei.

Website: www.geoclimadesign.com

 

PlanTEAm Schwarz

Das Unternehmen: Planteam Schwarz ist ein TGA Planungsbüro, welches als Familienunternehmen seit über 20 Jahren am Markt besteht. Unser Team besteht aus 35 festangestellten Mitarbeitern, darunter ein Planungsteam aus Ingenieuren und technischen Systemplanern, welche alle Bereiche der Versorgungstechnik und der Stark- und Schwachstromtechnik (HLSE) abdecken.

Die Lösung: Bei der Planung von Starkstromtechnik und auf der Suche nach einer Lösung, die Elektromobilität zu unterstützen und den neuen Bedarf sinnvoll und zeitgemäß abzudecken, haben wir eine Lösung mit Lastmanagement entwickelt: Lastmanagement heißt Ladesäulen für Elektroautos in einer Art planen, miteinander vernetzen und steuern, sodass der Strom intelligent verteilt wird und große Lastspitzen vermieden werden. So wird es möglich, den großen Energieverbrauch, den Ladesäulen mit sich bringen, nach unten zu regulieren und Netzanschlusskosten zu sparen. Das System funktioniert herstellerunabhängig und ist jederzeit erweiterbar, damit alle zukünftigen Nutzer bedient werden können. Die Lösung wurde gemeinsam mit Stromnetz Berlin abgestimmt und das System kann auch zukünftig in der Nutzung von nachhaltiger Energie beitragen:  Elektroautos können als temporäre Energiespeicher aus erneuerbaren Energiequellen funktionieren, die leider immer nur dann produziert wird, wenn sie nicht direkt gebraucht wird. Diese gespeicherte Energie kann dann durch ein solches System wieder in das Netz eingespeist werden oder für den Hausenergiebedarf eingesetzt werden.

Das bringt’s: einen klaren Vorteil für alle Bewohner! Die Bewohner, die bereits ein Elektroauto haben, können das bequem zu Hause laden. Die Bewohner, die zukünftig ein Elektroauto anschaffen, können von der Erweiterbarkeit des Systems profitieren, in dem sie eine neue Ladesäule installieren und ins System integrieren lassen. Die Bewohner, die kein Elektroauto haben, können zukünftig trotzdem vom Lastmanagementsystem profitieren, in dem die in den Batterien der Elektroautos aus erneuerbaren Quellen gespeicherte Energie für den Hausbedarf eingesetzt wird oder ins Netz eingespeist wird. Somit können die Hausenergiekosten gesenkt werden und erneuerbare Energien viel vernünftiger genutzt werden.

mobileeee

mobileeee baut nach Ihren Vorgaben und Bedürfnissen einen Carpool mit Ladestationen für Ihre Immobilie auf – ausschließlich mit emissionsfreien Elektrofahrzeugen. Und wir kümmern uns auch darum, dass alles einwandfrei läuft. Das mobileeee/BUWOG CarSharing liefert im geschlossenen Nutzerkreis des Quartiers…

…ein ideales Mobilitätsangebot für die Kurzzeit- und Nahmobilitätsbedarfe,

…eine wirksame Alternative zum Besitz eines Zweitautos,

…die attraktive Ergänzung zur Wohnimmobilie im Sinne einer „Smart living“-Lösung,

…vorzeigbar nachhaltige Fahrzeuge, mit denen die Bewohner auch bei umweltbedingten Fahrverboten unterwegs sein können,

Erfolgsbringende Anwendungsdetails: Die Kosten für den Quartiers-Carpool können in der Teilungserklärung verankert und auf die Wohneinheiten umgelegt werden.

Vorteile: Die Mieter nutzen aufgrund des Frei-Guthabens die Fahrzeuge entsprechend gut und erkennbar dann auch über das Frei-Guthaben hinaus – sie kennen und schätzen „ihren“ Carpool als Angebot.

 

ILK Dresden

ILK Dresden Broschüre Vakuum-Flüssigeis

 

SOLEN

Spezialisiert auf: Natural light
Die Lösung: A natural light study of your project when designing to optimize natural light scores of each unit. A digital sales tool integrating natural light score when selling each residential unit. The benefit (specific for the future resident): Having a flat with more natural light (+10% in average) and having a natural light simulation before buying
Webseite: www.solen.co/en

 

Autor

Michael Divé

Michael Divé

Zuständigkeit bei der BUWOG: Senior Kommunikations- und PR-Manager und Pressesprecher Deutschland.

Bei der BUWOG verantworte ich die Pressearbeit in Deutschland. Zuvor war ich als Journalist für verschiedene Print- und Onlinemedien und als Marketing- und Kommunikationsmanager in verschiedenen Unternehmen aus Handel und dem Dienstleistungsbereich tätig.

Mit meinem Team Marketing & Kommunikation gestalte ich die Verbindung zu Medien und Öffentlichkeit und sorge für die richtigen Botschaften und Information über alle Kanäle.

Die BUWOG Group bietet spannende Themen – von der Grundstücksakquise über die Development-Projekte, das Quartiersmanagement, bis hin zu Corporate-Themen eines großen Unternehmens. Darüber berichte ich im BUWOG Blog und freue mich, einen Einblick in verschiedenste Bereiche geben zu können.

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