Live-Blog von der 4. ordentlichen Hauptversammlung der BUWOG AG am 17. Oktober 2017
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Live-Blog von der 4. ordentlichen Hauptversammlung der BUWOG AG am 17. Oktober 2017

Das Kommunikations-Team der BUWOG freut sich, Ihnen auch in diesem Jahr in Form unseres Live-Blogs von der bereits 4. ordentlichen Hauptversammlung der BUWOG AG berichten zu dürfen. Wie auch in den vergangenen Jahren ist der Austragungsort der HV die Wiener Stadthalle (Halle F), eine Location, die ausreichend Platz für unsere Aktionäre bietet und mit der sich bisher alle sehr zufrieden gezeigt haben – auch aufgrund der leichten Erreichbarkeit der Örtlichkeit.

 

Dieser Live-Blog erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, soll Ihnen aber wie bereits in der Vergangenheit einen guten Eindruck und Überblick über die Vorgänge auf der HV geben.

 

Es ist nun 11:09 und die HV beginnt, der Saal ist gut gefüllt.

 

Die Hauptversammlung startet mit einem Drohnenflugvideo der BUWOG Group, in dem die aktuellen Developmentprojekte gezeigt werden. Das Licht in der Stadthalle ist gedämpft, Kinoatmosphäre entsteht. Für Sie liebe Blog-Leserinnen und Leser wird das Video in den nächsten Tagen über den Youtube-Channel der BUWOG abrufbar sein.

 

Der Film ist aus, die Aktionäre applaudieren. Vitus Eckert, Aufsichtsratsvorsitzender der BUWOG, beginnt nun offiziell mit der 4. oHV und begrüßt aller Aktionäre und Aktionärsvertreter. Es folgt eine Vorstellung der anwesenden Mitglieder des Aufsichtsrats, sowie der BUWOG Vorstandsmitglieder CEO Daniel Riedl, stv. CEO und CFO Andreas Segal und COO Herwig Teufelsdorfer. Vitus Eckert begrüßt auch herzlich Frau DI Caroline Mocker, die sich heute der Hauptversammlung vorstellen und für den Aufsichtsrat der BUWOG kandidieren wird. Ebenso begrüßt Herr Eckert die Vertreter des Abschlussprüfers und die Vertreter der beratenden Anwaltskanzlei aufs Herzlichste.

 

Last but not least stellt Vitus Eckert der Hauptversammlung Notar Dr. Mayer vor und ersucht ihn, ein Protokoll der HV aufzunehmen, die Beschlüsse zu beurkunden und die EDV-mäßige Auswertung der Abstimmung zu überwachen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende entschuldigt sich bei den anwesenden Aktionären und Aktionärsvertreter für mögliche Unannehmlichkeiten, die aufgrund der Sicherheitskontrollen am Eingang der HV durchgeführt wurden. Um Störungen zu vermeiden weist er außerdem darauf hin, die Mobiltelefone auszuschalten. Es folgt ein Hinweis zur Eröffnung des Buffets um 12:00 Uhr im Foyer vor dem Sitzungssaal.
Herr Eckert stellt fest, dass die Einladung zur heutigen HV sowie die Tagesordnung fristgerecht veröffentlicht wurden.

 

Vitus Eckert weist darauf hin, dass Verhandlungen zu sämtlichen Tagesordnungspunkten – wie bereits im Vorjahr – in einer einheitlichen Generaldebatte vor der ersten Abstimmung durchgeführt werden, um die HV nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Eckert bittet außerdem die Aktionäre, sich bei Wortmeldungen und Fragen auf den entsprechenden Tagesordnungspunkt zu beziehen und sich bei Fragen sowohl kurz als auch präzise zu fassen.

 

Das Frage-, Antrags- und Stimmrecht in der Hauptversammlung steht ausschließlich den Aktionären bzw Aktionärsvertretern zu. Herr Eckert fragt ins Publikum, ob eine Verlesung der Tagesordnungspunkte gewünscht wird. Dies ist nicht der Fall, daher werden die Punkte nicht extra verlesen. Alle Informationen sind den Aktionären schriftlich übergeben worden.

 

Die Gesellschaft hat derzeit 112.245.164 Stück Aktien ausgeben. Eigene Aktien bestehen nicht. Sämtliche Aktien sind daher stimmberechtigt, wobei jede Stückaktie nach § 19 Abs 1 der Satzung der Gesellschaft eine Stimme gewährt.

 

Damit kommt der Aufsichtsratsvorsitzende zum 1. Punkt der Tagesordnung, der Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses samt Lagebericht, des konsolidierten Corporate Governance-Berichts, des Konzernabschlusses samt Konzernlagebericht, des Vorschlags für die Gewinnverwendung und des vom Aufsichtsrat erstatteten Berichts, jeweils für das Geschäftsjahr 2016/17. Alle eben genannten Berichte und Unterlagen wurden sowohl auf der Website veröffentlicht und liegen darüber hinaus bei der HV auf.
Eckert übergibt das Wort an die Vorstände der BUWOG AG und bittet um einen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr sowie zur allgemeinen Situation am Kapitalmarkt.
 
CEO Daniel Riedl ist der erste, der an das Rednerpult tritt und sich gleich eingangs bei den Aktionären für die Treue zur BUWOG AG bedankt. Er blickt auf ca. 3 1/2 Jahre BUWOG an der Börse zurück, eine Erfolgsgeschichte, die mit einem Startkurs von EUR 13 im April 2014 an den Börsen Frankfurt, Wien und Warschau begann. Heute liege der Kurs bei fast EUR 26, sagt Riedl. Dass dies möglich wurde, liegt an mehreren Faktoren, unter anderem am Team der BUWOG – Riedl bedankt sich ganz herzlich bei den Mitarbeitern, von denen heute viele im Hintergrund der Stadthalle im Backoffice arbeiten.
 
Riedl zeigt nun Highlights aus dem Geschäftsjahr 2016/17 aber auch nach Stichtag. Darunter befinden sich etwa die erfolgreiche Emittierung einer Wandelschuldverschreibung in Höhe von EUR 300 Mio. zu einem Zinssatz von 0,00% im September 2016. Es folgte im Oktober 2016 die Refinanzierung eines großen Kreditportfolios von EUR 550 Mio. zu stark verbesserten Konditionen. Auch Auszeichnungen, wie der Europe Property Finance Award, den die BUWOG AG in Frankfurt für die Wandelschuldverschreibung erhalten hat, gehören zu den Highlights, auf die Daniel Riedl stolz ist. Im Dezember 2016 gab es gleich zwei Höhepunkte: Die BUWOG unterzeichnete den Vertrag zum Verkauf des Tirol-Portfolios und erwarb im selben Monat das bekannte Objekt in der Rathausstraße 1, auf dem das Unternehmen in Wiener Toplage ihre neue Konzernzentrale errichten wird.
Nach Stichtag gab es Highlights wie die erfolgreiche Barkapitalerhöhung um rund 12,5 Mio. neue Aktien im Wert von rund EUR 306 Mio. oder die Fertigstellung des Developmentprojekts SOUTHGATE in Wien.
Herr Riedl blickt gemeinsam mit den Aktionären noch, wie bei fast jeder Präsentation des Unternehmens, auf das Geschäftsmodell der BUWOG mit den drei Säulen. Property Development wird nun neu in der Darstellung aufgeteilt auf Bau in den Bestand und Bau zum Verkauf, beim Sales wird der Einzelwohnungsverkauf stärker betont. Aktionäre, die schon länger dabei sind, werden die leichten Anpassungen an der Grafik zum Geschäftsmodell merken.
 
Auf der nächsten Folie sieht man nicht nur, dass 2016/17 erneut das erfolgreichste Geschäftsjahr der BUWOG Group war, Daniel Riedl stellt den Aktionären auch gleich ein paar der wichtigsten Kennzahlen vor:
Recurring FFO: + 4,4% auf EUR 117,2 Mio.
EPRA Net Asset Value je Aktie + 18,5% auf EUR 23,90
EBITDA: + 0,5% auf EUR 188,1 Mio.
Konzernergebnis: + 53% auf EUR 366,7 Mio.
Dividendenvorschlag: EUR 0,69 / Aktie
 
COO Herwig Teufelsdorfer führt den Vortrag fort und spricht nun über das Geschäftsfeld Asset Management. Er freut sich, dass Asset Management wieder einen großen Beitrag zum Erfolg der BUWOG leisten konnte.
Ein paar Zahlen aus dem Bereich von COO Teufelsdorfer:
Mietrendite Portfolio 5,2% (AT: 4,6%, DE: 5,8%)
Annualisierte Nettokaltmiete: +1,9% auf EUR 205 Mio. trotz Verkäufen
Neubewertungsergebnis Immobilien-vermögen EUR 335,1 Mio.
Anstieg Fair Value des Bestandes um 6,1% auf rund EUR 3,9 Mrd.

Stolz blickt Herwig Teufelsdorfer auf den geringen Leerstand im Bestand der BUWOG. Dieser befindet sich konstant auf einem niedrigen Niveau von 3,4% bzw. exkl. erforderlicher Leerstand für Einzelwohnungsverkauf: 2,2%

Auf einer Folie, auf der man die regionalen Schwerpunkte der BUWOG auf einer Karte sieht, weist Teufelsdorfer darauf hin, dass heuer der orange Punkt im Bundesland Tirol fehlt, da die BUWOG ihr Tirol-Portfolio verkauft hat. Im GJ gab es nur noch Immobilien in Osttirol. Neu gibt es einen orangen Punkt bei Hannover – hier wurden im GJ 2016/17 100 Wohnungen angekauft.
Im nächsten Kapitel „Property Sales“ wird auf den Tirol-Verkauf noch näher eingegangen. Insgesamt betrug das Portfolio 1.116 Einheiten. Auch auf den erfolgreichen Einzelwohnungsverkauf von
614 Bestandseinheiten geht Teufelsdorfer ein, bei denen eine Marge auf den Fair Value von rund 57% erzielt wurden. Den Margen und den erzielten Durchschnittpreisen ist eine eigene Folie gewidmet.
 
Nach dem Kapitel „Property Sales“ übernimmt erneut CEO Daniel Riedl den Vortrag und stellt die Highlights aus dem Geschäftsfeld Property Development vor. Er berichtet von einem 25% Anstieg der Development-Pipeline, die mit 10.149 Einheiten und einem Investvolumen von EUR 2,9 Mrd. außerordentlich gut gefüllt ist.
Das Geschäftsfeld wird in Develop-to-hold und Develop-to-sell, also Bau in den Bestand und Bau zum Verkauf aufgeteilt. Riedl zeigt daher sowohl die gesamte Pipeline nach Investvolumen und regionaler Aufteilung, sowie getrennt nach diesen Development-Sparten. Im Berichtsjahr konnten auch sechs neue Grundstücke erworben werden, unter anderem MGC-Plaza in 1030 Wien.
 
Daniel Riedl übergibt nun an stv. CEO und CEO Andreas Segal, der den Zahlenteil präsentiert und die „Geschichte hinter den Zahlen“ transparent machen wird.
Segal sagt, dass wir zwar nach Zahl der Einheiten ein schrumpfendes Unternehmen sind, dennoch konnte operativ zugelegt werden – dies geht einerseits durch Leerstandsabbau, der – wie Kollege Teufelsdorfer aber dargelegt hat, bereits sehr niedrig ist – sowie durch die positive Mietenentwicklung, vor allem in Deutschland, wo auch das Bauen in den eigenen Bestand intensiviert wird. Herr Segal präsentiert nun die Gewinn- und Verlustrechnung zum Geschäftsjahr 2016/17 im Vergleich zum GJ 2015/16.
Er berichtet, dass signifikant in eine neue IT-Infrastruktur (SAP) investiert wurde. Dies hat im GJ 16/17 allein rund EUR 10 Mio. verlangt, wodurch sich Herr Segal aber eine große Steigerung in der Effizienz erhofft. „Es ist zwar leider eine Aufwendung, aber eine Investition in die Zukunft“, sagt Segal zur SAP-Einführung.
Herr Segal geht weiter zur Bilanz. Dort sieht man sofort – das Immobilienvermögen ist gestiegen, was nicht durch Zukäufe, sondern hauptsächlich durch Aufwertungen entstanden ist. „Erstmals sind wir über die EUR 5 Mrd. auf der Bilanzseite gestiegen“, berichtet Segal.
 
Der LTV (Verschuldungsgrad) zum 30. April hat sich auf nur noch 44,1% verbessert (im Vergleich zu 47,6% zum 30.04.2016). „Wir haben uns bisher dazu committed, nachhaltig unter 45% beim LTV zu bleiben“, sagt Segal, der das besondere Augenmerk der Aktionäre auf den LTV richten möchte.
 
Die nächste Folie behandelt den FFO (Funds from Operations). „Der Unterschied zwischen Recurring FFO und Total FFO sind die vom Kollegen Teufelsdorfer angesprochenen Block Sales, die opportunistisch sind und daher nicht in den Recurring FFO einfließen“, erklärt Segal.
Auch die Entwicklung des Recurring FFO im GJ mit EUR 117,2 Mio. ist sehr erfreulich.
Beim Blick auf den AFFO geht Herr Segal auch kurz auf das CAPEX-Pogramm der BUWOG ein.
 
„Nichts ist so vergänglich wie der Erfolg von gestern, wir müssen weiterhin an der Optimierung des Geschäfts arbeiten“, blickt Segal tatkräftig in die Zukunft.
 
Bei einem kurzen Blick auf die Zahlen aus dem Q1 2017/18 spricht Herr Segal zwar von einem sehr erfolgreichen ersten Quartal, gibt aber zu bedenken, dass man die Q1-Ergebnisse nicht einfach Mal-4 hochrechnen kann.
 
Noch eine Erklärung zum Q1 17/18: Hier wurde keine Neubewertung der Immobilien durch CBRE vorgenommen.
 
Bei der Bilanz sagt Herr Segal zu den liquiden Mitteln von EUR 443 Mio. –> das sei eine gute aber auch eine schlechte Nachricht. „In der Realität haben wir tagtäglich Diskussionen über Negativzinsen. Eine unserer Hauptaufgaben ist es daher natürlich, dieses Kapital möglichst schnell produktiv zu setzen, also zu investieren“, sagt Segal sinngemäß. Diese Investitionen sollen in unbebautes Land gehen und daher das Property Development weiter ausbauen.
 
Nun geht Herr Segal weiter auf die Highlights in der Finanzierung im GJ 2016/17 ein: Erfolgreiche Platzierung einer EUR 300 Mio. Wandelanleihe zu einem Zinssatz von 0,00% + Erfolgreiche Refinanzierung eines bestehenden Kreditportfolios von EUR 550 Mio.
Im Q1 gab es ein weiteres Highlight – erfolgreiche Barkapitalerhöhung um rund 12,5 Mio. neue BUWOG-Aktien im Wert von rund EUR 306 Mio. brutto. Auch hier ist angedacht, die Emissionserlöse in der Projektentwicklung zu investieren.
 
Der nächste Slide, den Herr Segal präsentiert, behandelt die aktuelle Finanzierungssituation. Der LTV liegt auf Basis Q1 nun nur noch bei 38,5%. Segal berichtet von den Plänen der BUWOG, ein Rating einzuholen.
 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017/18: Herr Segal erwartet mind. EUR 125 Mio. Recurring FFO und möchte auch von der Dividendenpolitik von 65% Ausschüttungsquote des FFO nicht abweichen. Am gestrigen 16.10. gab es übrigens eine Ad-hoc Meldung der BUWOG, wo von einem erwarteten positiven Neubewertungsergebnis der Bestandsimmobilien im H1 2017/18 berichtet wurde. Auch darauf geht Segal kurz ein und verweist auf die Kurssteigerung, die am gestrigen 16.10. stattgefunden hat.
Mit einem Outlook von EUR 150 Mio. Recurring FFO im Geschäftsjahr 2018/19 schließt Andreas Segal seinen Vortrag.
 
Aufsichtsratsvorsitzender Vitus Eckert übernimmt nun wieder und berichtet gemäß dem Österreichischen Corporate Governance Kodex über die Grundsätze des Vergütungssystems der Vorstandsmitglieder. Ein LTI-Programm für Daniel Riedl aus 2014 ist bereits abgelaufen, die Ziele wurden erreicht. Im März 2017 wurde ein neues Long-Term-Incentive-Programm 2017 beschlossen. Die aus dem LTIP 2014 nicht berechtigen Vorstandsmitglieder Segal und Teufelsdorfer haben für das Geschäftsjahr 2018/19 Optionen eingeräumt bekommen.
 
Zum Tagesordnungspunkt 1 erfolgt keine Beschlussfassung, dies war nur die Präsentation der Vorstände ohne Abstimmung. Tagesordnungspunkt 2 behandelt allerdings die Verwendung des Bilanzgewinns. Zum 30.04.2017 ist ein verteilungsfähiger Bilanzgewinn in Höhe von EUR 89.919.888,26 ausgewiesen. Gemäß dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und den entsprechenden Beschlussvorschlägen von Aufsichtsrat und Vorstand soll aus diesem Bilanzgewinn eine Dividende von EUR 0,69 je dividendenberechtigter Stückaktie ausgeschüttet werden.
 
Herr Eckert erläutert weitere Details und den Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat. Positiver Nebeneffekt bei der geplanten Dividendenausschüttung: Keine 27,5%tige-KESt, da die Gewinnausschüttung nach österr. Steuerrecht als Einlagenrückzahlung zu behandeln ist.
 
Herr Eckert verliest nun die Beschlussvorschläge der weiteren Tagesordnungspunkte. Diese sind auch auf der Website des Unternehmens www.buwog.com abrufbar.
Bei Tagesordnungspunkt schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, die PwC Wirtschaftsprüfungs GmbH als Abschlussprüfer für den Jahres- und Konzernabschluss 2017/18 zu wählen. Herr Eckert begrüßt sehr herzlich die anwesenden Vertreter der PwC Wirtschaftsprüfungs GmbH im Saal.
 
Tagesordnungspunkt 7 behandelt die Wahlen in den Aufsichtsrat. Nun betritt DI Caroline Mocker das Pult und stellt sich kurz vor. Ihr Lebenslauf wurde nicht nur auf der Website der BUWOG Group veröffentlicht, sondern liegt den geschätzten Aktionären auch in ihren Informationsmappen bei. Ihre immobilienlastige Vita scheint bei den Aktionären gut anzukommen, es gibt Applaus.
 
Zum 8. Punkt der Tagesordnung (Beschlussfassung über den Widerruf der Ermächtigung des Vorstandes zur Kapitalerhöhung (genehmigtes Kapital) im nicht ausgenutzten Umfang verbunden mit der neuen Ermächtigung des Vorstandes zur Kapitalerhöhung gemäß § 169 AktG (genehmigtes Kapital) gegen Bar- und/oder Sacheinlage samt Ermächtigung des Vorstands zum Ausschluss des Bezugsrechts und die entsprechenden Satzungsänderungen) übergibt Herr Eckert nun an Herrn Riedl, der zu diesem Punkt eine ausführliche Erläuterung vorliest.
 
Auch zu Tagesordnungspunkt 9 (Beschlussfassung über den Widerruf der Ermächtigung des Vorstandes zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen im nicht ausgenutzten Umfang verbunden mit der neuen Ermächtigung des Vorstandes zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen und Ausschluss des Bezugsrechts sowie zu bedingtem Kapital und die entsprechenden Satzungsänderungen) gibt es eine sehr ausführliche Erläuterung, die von Herrn Riedl vorgelesen wird. Dabei handelt es sich um eine Formalität und da das Verlesen etwas Zeit in Anspruch nimmt, nützen einige Aktionäre die Gelegenheit, um das reichhaltige Buffet der Hauptversammlung aufzusuchen.
 
Auch Herr Riedl nimmt den langen Text, den er verpflichtend vorlesen muss, mit Humor. „Heute Nacht werde ich wohl von Wandelschuldverschreibungen träumen“, sagt er schmunzelnd.
 
Vitus Eckert übergibt noch einmal zu Tagesordnungspunkt 10 (Ermächtigungen des Vorstands im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräußerung eigener Aktien) das Wort an Herrn Riedl, der auch diesen Punkt und den Beschlussvorschlag dazu anhand eines sehr detailreichen Schriftstücks den Aktionären näher bringen darf.
 
Tagesordnungspunkt 11 behandelt im Vergleich zu seinen Vorgängern ein relativ simples Thema, es geht um eine Satzungsänderung, die aufgrund einer Gesetzesänderung erforderlich wird. Es geht um die Depotbestätigung für die Teilnahme an einer Hauptversammlung. Ein Punkt, der also nicht unwichtig für alle Aktionäre ist, die auch in Zukunft gerne die Hauptversammlungen der BUWOG AG besuchen möchten. Die Satzungsänderung soll es ermöglichen, auch eingescannte Depot-Bestätigungen per e-mail zuzulassen, erklärt Eckert.
 
Nun sind die Erläuterungen zu den Tagesordnungspunkten und zu den Beschlussvorschlägen erschöpft. Vitus Eckert dankt noch einmal allen Mitarbeitern der BUWOG für das Erreichte und eröffnet nun die Generaldebatte. Als erstes spricht Dr. Michael Knap vom IVA – Interessenverband für Anleger. Seine erste Frage behandelt die Verteilung des Handelsvolumens der BUWOG-Aktie an den unterschiedlichen Börseplätzen Wien, Frankfurt und Warschau. Antwort: 98,3% des Tradingvolumens der BUWOG AG wurde über die Wiener Börse abgewickelt. Der Rest verteilt sich auf Frankfurt und Warschau, dort ist der Umsatz also mehr als überschaubar.
Eine weitere Frage von Knap: Wird für Coverages von Banken bezahlt? Antwort: Nein, in keiner Weise. Der Vorstand spricht aber über ein bevorstehendes Gesetz, wo noch viele Fragen offen sind, ob man mit Banken, die Analysen machen, auch Geschäfte machen darf – Puncto Interessenkonflikt. Es gibt hier noch spannende Fragen der Zukunft, aktuell halten wir aber nichts davon, für Coverages zu bezahlen.
Eine interessante Frage von Knap war, welche Kriterien entscheidend sind, ob eine Wohnung in den Bestand oder zum Verkauf gebaut wird und ob man hier flexibel sei. Herr Riedl antwortet, dass diese Entscheidung bereits beim Ankauf des Grundstücks getroffen wird und der Regel nicht mehr geändert wird. Es gibt Fälle, wo Eigentumswohnungen auf einem Grundstück die Mietwohnungen in der gleichen Siedlung „subventionieren“. Eine Umwidmung, wie Knap sie angesprochen hat, wenn jemand unbedingt eine Wohnung, die die BUWOG als Mietwohnung deklariert hat, kaufen möchte, gibt es nicht, so Riedl. Ungeplante Umwidmungen würden den FFO beeinflussen, daher gibt es hier wenig Spielraum.
Auch die Rathausstraße 1, wo aktuell der Rückbau stattfindet und die BUWOG bis 2020 ihr neues Kunden- und Verwaltungszentrum errichten wird, wurde von Hr. Knap angesprochen. Riedl sagt, dass wir beim Rückbau in Plan sind, berichtet von den komplexen Arbeiten und dem nachhaltigen Rückbaukonzept mit der Verwertung von Baustoffen, Kupfer usw. Was passiert mit dem aktuellen Standort Hietzinger Kai? Hier kann sich Riedl vorstellen, das jetzige Büro weiter zu vermieten oder zu verkaufen. Wohnungen dort zu bauen, wurde zwar intensiv geprüft, ist aber schwierig, der gesamte Komplex mit dem Wohnhaus dahinter unterliegt dem WGG. Die Wohnungen daraus werden aber als Eigentumswohnungen im Einzelwohnungsverkauf abverkauft.
Knap wollte auch wissen, was den Ausschlag für PwC als Abschlussprüfer, der heute noch zur Wahl steht, gegeben hat. Eckert erläutert, dass wir einen Abschlussprüfer benötigen, der mit gleicher Qualität Österreich und Deutschland abdecken kann, auch das IFRS-Know-how habe stark beeindruckt. Insgesamt standen von vier Bewerbern drei Wirtschafsprüfungsunternehmen in der engeren Auswahl. Das finanzielle Angebot der Bewerber war nicht ausschlaggebend, es haben alle ähnlich angeboten.
Eine Frage, die Knap aufgeworfen und auch andere Aktionäre interessiert, ist, warum die jungen rund 12 Mio. BUWOG-Aktien bereits dividendenberechtigt für das abgelaufene Wirtschaftsjahr waren? Segal antwortet: Er hofft, dass 80% davon heute hier sitzen, denn jeder Altaktionär hatte die Möglichkeit bei der Ausgabe der neuen Aktien im Zuge der KE dabei zu sein und entsprechend hoch war der Zuspruch. Dazu kommt, dass – wären diese neuen nicht dividendenberechtigt – man zwei getrennte Aktien mit unterschiedlichen Wertpapierkennnummern hätte führen müssen, dann hätte es plötzlich zwei BUWOG-Aktien gegeben, worunter Liquidität und Erlös gelitten hätten.
 
Nun treten weiere Aktionäre in die Generaldebatte ein. Ein Aktionär begrüßt die Auswahl der neuen Kandidatin für den Aufsichtsrat, nicht nur aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation, sondern auch weil sie Sternzeichen Widder ist. Beim Geschäftsbericht 2016/17 lobt der Aktionär zwar Aufmachung und Layout, kritisiert aber das Gewicht des Werks und schlägt vor, in Zukunft BUWOG-Sackerln für den Heimtransport beizulegen.
 
Ein Aktionär spricht die Kundenzufriedenheit an, die nicht immer gut ist. Der Aktionär spricht Mängel in einer Eigentums-Wohnhausanlage in Wien an. Es gebe im Internet auch schlechte Bewertungen über die BUWOG in Bezug auf Kundenbetreuung und Mängelbehebung. Unzufriedene Kunden sind weitaus kommunikationsfreudiger als zufriedene Kunden, sagt CEO Riedl. Die Beantwortung der speziellen Frage zu dem relativ neu errichteten Wohnobjekt, wo der Aktionär von Mängeln berichtet, wird gerade im Backoffice recherchiert.
Ein anderer Aktionär hat ein ähnliches Anliegen in einem anderen Objekt. Vitus Eckert weist aber darauf hin, dass spezifische Gewährleistungfälle nicht in der Hauptversammlung diskutiert werden könnten, die HV sei dafür das falsche Forum.
 
Ein Aktionär spricht nochmals die Entscheidung zur Kapitalerhöhung und die neuen Aktien an. Daniel Riedl bringt in diese Diskussion das Thema des Zeitfensters, wann eine solche KE günstig ist. Man weiß nicht, wie sich die Situation in der Welt und der Weltpolitik ändere, deshalb müsse man als Gesellschaft auch Chancen nützen. Und im Fall der Kapitalerhöhung war das Zeitfenster mehr als günstig. 80% der Aktien gingen außerdem an bestehende Aktionäre, wiederholt Herr Riedl noch einmal, was Herr Segal bereits erwähnt hat.
Der gleiche Aktionär fragt auch, wie die BUWOG mit Hartz IV Empfängern in Deutschland umgeht. Generell zu Mietern in Not: Die BUWOG sei zwar keine soziale Organisation, es gebe einen wirtschaftlichen Auftrag; Herr Riedl spricht aber an, dass bei Mietern, die Zahlungsschwierigkeiten haben, genau angesehen wird, um welche Probleme es sich handelt und es werde auch nach Individuallösungen gesucht. Wenn jemand aber einfach seine Miete nicht bezahlt, müsse man als BUWOG ein Gericht bemühen. In Deutschland sei bei Hartz IV Fällen die Situation insofern anders, da hier meist die Miete direkt vom Jobcenter gezahlt werden.
 
Ein Aktionär, Stammgast der BUWOG-Hauptversammlung und vieler anderer HVs im ganzen Land, möchte neben einer Fülle anderer Fragen wissen, wieviele Roadshows im Geschäftsjahr mit Vorstandsbeteiligung durchgeführt wurden. Antwort: Insgesamt im Geschäftsjahr 2016/17 160 Roadshow-Termine und in 95% der Fälle war ein Vorstandsmitglied dabei.
Weiters möchte er wissen, ob für externe Scouts bezahlt wird, die Grundstücke für die BUWOG akquirieren. Antwort: Wird intern gemacht, in Wien eigene Abteilung, alles andere läuft über unser Netzwerk.
Rathausstraße 1 – wird der Abbruch mitgefilmt? Riedl: Ja, wir haben am gegenüberliegenden Haus eine Kamera angebracht, man muss bei solchen Videoaufnahmen aber stark auf den Datenschutz achten, daher gibt es kein Live-Bild auf der Website, aber wir werden früher oder später ein Video zur Verfügung stellen.
Andere Städte im Development? Antwort: Irgendwann nicht auszuschließen, aber sicherlich nicht mit dem Geld aus der Kapitalerhöhung, das wird in das Development in Wien, Berlin und Hamburg investiert.
 
Erstaunlich oft fragen Aktionäre heuer nach dem Thema Photovoltaik, wohl auch, weil entsprechende Anlagen heutzutage so billig geworden sind und weil das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger wird. Antwort zum Einsatz von Photovoltaik im Bestand: Konzernweit sind an Objekten mit insgesamt 2464 Wohneinheiten Photovoltaik- sowie an Objekten mit 1068 Wohneinheiten Solarthermie-Anlagen angebracht. Bei Neubauten wird von Fall zu Fall entschieden, so Riedl.
 
Nun hat das Backoffice die Details zu einer früheren Frage zur Mängelbehebung in einer Eigentumsanlage in Wien recherchiert. Riedl berichtet, dass die Anlage nicht in der Verwaltung der BUWOG ist, dass der Fall aber bekannt ist und der Generalunternehmer bereits aktiv ist. In der besagten Anlage, von der BUWOG errichtet, gab es eine Kundenzufriedenheitsbefragung mit 65% Rücklaufquote und einer Schulnote 2 im Bereich Mängelbehebung, also durchaus gute Werte.
 
Damit wurden alle Fragen der Aktionäre beantwortet.
 
Die heutige Hauptversammlung ist beschlussfähig, berichtet Eckert. Er erläutert kurz das Abstimmungsverfahren – es ist das bekannte und auf Hauptversammlungen beliebte Subtraktionsverfahren, das eißt, es werden die Nein-Stimmen und Stimmenthaltungen gezählt und von der Gesamtzahl abgezählt. So ergeben sich die Ja-Stimmen.
Zum Tagesordnungspunkt 1 gibt es wie gesagt keine Abstimmung, die Abstimmung beginnt daher mit Punkt 2.
 
Wir kommen nun zur Abstimmung zum 2. Tagesordnungspunkt:
Beschlussfassung über die Verwendung des im Jahresabschluss 2016/2017 ausgewiesenen Bilanzgewinns.
Es wird abgestimmt.
Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen. Die BUWOG wird also wieder EUR 0,69 / Aktie Dividende ausschütten.
 
Nun folgt der 3. Tagesordnungspunkt:
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016/2017.
Es wird abgestimmt.
Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.
 
Weiter geht es mit Tagesordnungspunkt 4 – Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016/2017.
Es wird abgestimmt.
Auch dieser Beschlussvorschlag wird von der Hauptversammlung angenommen. Herr Eckert bedankt sich dafür im Namen des Aufsichtsrats.
 
Die Abstimmungen laufen bis jetzt sehr zügig.
 
Tagesordnungspunkt 5 folgt: Beschlussfassung über die Festsetzung der Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016/2017.
Es wird abgestimmt.
Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.
 
Es geht weiter mit der Abstimmung zu Tagesordnungspunkt 6:
Wahl des Abschlussprüfers für den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017/2018.
Die Abstimmung dazu beginnt.
Auch dieser Beschlussvorschlag wird von der Hauptversammlung angenommen. Die PwC Wirtschaftsprüfung GmbH wurde vom Abschlussprüfer des Jahres- und Konzernabschlusses 2017/18 gewählt.
 
Tagesordnungspunkt 7 behandelt die Wahl in den Aufsichtsrat.
Es wird abgestimmt.
Der Beschlussvorschlag zu diesem Tagesordnungspunkt wird angenommen, Frau DI Caroline Mocker wird ab Beendigung dieser ordentlichen Hauptversammlung Mitglied des BUWOG Aufsichtsrats sein. Es gibt Applaus für Frau DI Mocker.
 
Herr Eckert geht zu Tagesordnungspunkt 8 über:
Beschlussfassung über den Widerruf der Ermächtigung des Vorstandes zur Kapitalerhöhung (genehmigtes Kapital) im nicht ausgenutzten Umfang verbunden mit der neuen Ermächtigung des Vorstandes zur Kapitalerhöhung gemäß § 169 AktG (genehmigtes Kapital) gegen Bar- und/oder Sacheinlage samt Ermächtigung des Vorstands zum Ausschluss des Bezugsrechts und die entsprechenden Satzungsänderungen.
Es wird abgestimmt.
Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.
 
Es folgt Tagesordnungspunkt 9:
Beschlussfassung über den Widerruf der Ermächtigung des Vorstandes zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen im nicht ausgenutzten Umfang verbunden mit der neuen Ermächtigung des Vorstandes zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen und Ausschluss des Bezugsrechts sowie zu bedingtem Kapital und die entsprechenden Satzungsänderungen.
Es wird abgestimmt.
Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.
 
Es geht weiter zügig voran.
 
Nun folgt Tagesordnungspunkt 10:
Beschlussfassung über Ermächtigungen des Vorstands zum Rückerwerb und der Veräußerung eigener Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder öffentliches Angebot, auch verbunden mit der Ermächtigung des Vorstands zum Ausschluss des allgemeinen Andienungs- und Kaufrechts der Aktionäre (Ausschluss des Bezugsrechts) samt Ermächtigung zur Aktieneinziehung.
Es wird abgestimmt.
Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.
 
Der letzte Tagesordnungspunkt 11 steht an:
Beschlussfassung über die Änderung der Satzung.
Dazu wird abgestimmt. Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.

 

Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Zu allen Punkten wurde abgestimmt.
Vitus Eckert bedankt sich bei allen Beteiligten und wünscht allen noch einen schönen Tag. Es ist mittlerweile 15:46 Uhr und die HV wird geschlossen.
 
Auch wir haben uns sehr gefreut, für Sie bloggen zu dürfen und wünschen Ihnen noch einen schönen Nachmittag..
Ihr
Kommunikationsteam
Ingrid Fitzek-Unterberger/Michael Lippitsch/Natascha Toegl/Michael Divé

Autor

Ingrid Fitzek

Ingrid Fitzek

Zuständigkeit bei der BUWOG: Leiterin Marketing & Kommunikation

Bei der BUWOG tätig seit: Mai 2014

Mit dem Börsengang der BUWOG habe ich die Leitung der Abteilung Marketing & Kommunikation übernommen. Die Umwandlung der BUWOG in ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen brachte große kommunikative Herausforderungen mit sich und gemeinsam mit meinem tollen Team in Wien, Berlin und Kiel bin ich täglich damit befasst, die Kommunikation des Unternehmens nach innen und außen zu gestalten. Eine neue Herausforderung ist dieser Blog, mit dem wir unseren Mietern, Aktionären und allen Interessierten noch mehr Information bieten und den Kontakt mit ihnen intensivieren wollen.
Bevor ich bei der BUWOG diese spannende Aufgabe übernahm, war ich Geschäftsführerin des Tech Gate Vienna, davor leitete ich neun Jahre in der BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. unter anderem die Bereiche Marketing, Vermietung und Konzernkommunikation.

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