Live-Blog von der 2. ordentlichen Hauptversammlung der BUWOG AG am 13. Oktober 2015
Investor Relations

Live-Blog von der 2. ordentlichen Hauptversammlung der BUWOG AG am 13. Oktober 2015

Wir freuen uns, Ihnen auch diesmal per Live-Blog von der ordentlichen Hauptversammlung der BUWOG AG berichten zu dürfen. Bei der letzten ordentlichen HV waren wir noch im Austria Center Vienna, die heutige Location in der Wiener Stadthalle ist für unsere Aktionäre aber nicht ganz neu – auch bei der außerordentlichen Hauptversammlung im Juni waren wir bereits hier.

 

Es ist nun kurz nach 11 Uhr und die 2. ordentliche Hauptversammlung der BUWOG AG beginnt. Aufsichtsratsvorsitzender Vitus Eckert begrüßt alle Aktionäre und Vertreter sowie den Aufsichtsrat ganz herzlich. Auch die Mitglieder des Vorstands werden natürlich von Herrn Eckert begrüßt – neben CEO Daniel Riedl und CFO Ronald Roos sitzt heute auch erstmals COO Herwig Teufelsdorfer am Podium. Mit Wirkung zum 1. Juli 2015 wurde Teufelsdorfer zum neuen Vorstandsmitglied bestellt, seither besteht der BUWOG-Vorstand aus drei Vorstandsmitgliedern.

 

Im Übrigen nehmen heute auch Schüler der HTL/HAK Ungargasse aus dem 3. Wiener Gemeindebezirk als Gäste an der HV teil. Eckert wünscht ihnen einen spannenden Aufenthalt in der Stadthalle.

 

Nach der Begrüßung der Vertreter des Abschlussprüfers, des Rechtsanwalts und von Notar Dr. Bieber erklärt Herr Eckert noch ein paar wichtige Formalitäten. (die obligatorische Bitte, die Handys ausgeschalten zu lassen; die wichtige Information, dass das Buffet um 12:00 Uhr im Foyer eröffnet wird…)

 

Herr Eckert stellt die fristgerechte Veröffentlichung der Einladung zur heutigen HV fest, auch die Beschlussvorschläge wurden den Aktionären fristgerecht zugänglich gemacht. In weiterer Folge erklärt Herr Eckert das Prozedere der Wortmeldungen.
Die Tagesordnung der HV wurde allen Aktionären in gedruckter Form in der Mappe am Eingang gegeben. Fragen und Anträge können nur zu diesen Punkten gestellt werden.

 

Eckert: „Die Gesellschaft hat derzeit 99.613.479 Stück Aktien ausgeben. Davon halten die Gesellschaft selbst oder Tochtergesellschaften der BUWOG AG zum heutigen Tag keine Aktien. Die Anzahl der stimmberechtigten Aktien beträgt daher derzeit 99.613.479 Stück Aktien wobei jede Stückaktie nach § 19 Abs 1 der Satzung der Gesellschaft eine Stimme gewährt.“

 

Es kommt nun zum 1. Tagesordnungspunkt:
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses samt Lagebericht, des Corporate Governance-Berichts, des Konzernabschlusses samt Konzernlagebericht, des Vorschlags für die Gewinnverwendung und des vom Aufsichtsrat erstatteten Berichts für das Geschäftsjahr 2014/2015.

 

Vor dem Bericht des Vorstands über das abgelaufene Geschäftsjahr wird noch der neue BUWOG Imagefilm dem Publikum vorgeführt – ein ca. 2 ½ minütiges Video, das das Geschäftsmodell der BUWOG Group mit seinen drei Säulen in neuer Art und Weise präsentiert.

Dieses Video können auch Sie sich ansehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=kmulfViOXpo

 

Es gibt Applaus von den Aktionären für das BUWOG Imagevideo. Nicht zum ersten Mal am heutigen Tag übrigens – bereits der auch bei der HV anwesende Eduard Zehetner wurde von den Aktionären mit Applaus begrüßt.

 

Nun beginnt CEO Daniel Riedl mit seiner Präsentation. Als Einleitung gibt Riedl einen Rückblick nach dem Motto „Versprochen – gehalten“ und erzählt, was die BUWOG AG zum Börsengang den Aktionären angekündigt hat und wie dies erfolgreich umgesetzt wurde.

Er führt anhand einer Bilderstrecke durch die Highlights des Geschäftsjahres 2014/15 und zeigt auch schon die Highlights aus dem 1. Quartal 2015/16. Das Geschäftsmodell der BUWOG erläutert er ebenso wie das Bestandsportfolio mit der Verteilung zwischen Österreich und Deutschland.

 

Herr Riedl übergibt an CFO Ronald Roos, der die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftjahr 2014/15 vorstellen wird. Herr Roos hält den aktuellen Geschäftsbericht in Händen und verspricht, sich in seinem Vortrag auf die wesentlichen Daten zu konzentrieren und den Aktionären gleichzeitig alles wichtige zu ihrem Unternehmen zu präsentieren.

„Obwohl wir an Sie eine Dividende ausgeschüttet haben, ist es uns gelungen den Unternehmenwert bzw. den Unternehmenswert pro Aktie zu steigern“, so Roos.

Herr Roos unterstreicht das hohe operative Ergebnis und den hohen Recurring FFO, die Ergebnisgröße für die Dividendenzahlung. Erstmals in der heutigen HV wird auch die vorgeschlagene Dividende – wie auch schon letztes Jahr EUR 0,69 je Aktie – auf einer Folie präsentiert.

 

Ein Blick auf den Ergebnisbeitrag der einzelnen Geschäftsfelder in der Konzern-Gewinn- u. Verlustrechnung. Alle Bereiche konnten zulegen. Stärkster Ergebnisbeitrag kommt wieder aus dem Bereich Asset Management mit EUR 128,3 Mio. – eine Veränderung von 69,% im Vergleich zum GJ 2013/14. Property Sales: EUR 42,1 Mio., Property Development: EUR 12,5 Mio.

 

„Nicht nur das operative Ergebnis, auch unser Immobilienvermögen, das durch einen externen Gutachter bestimmt wird, ist gestiegen“, erklärt Roos weiter.

 

Herr Roos erklärt das Finanzergebnis von EUR -216,9 Mio., das bare Zinsaufwendungen von nur EUR -46,8 Mio., unbare Aufwendungen aus Bewertung Finanzverbindlichkeiten und Derivate EUR -148,3 Mio. sowie Sondereffekte EUR -21,8 Mio. beinhaltet. Das Finanzergebnis ist durch diese unbaren Effekte aus Veränderungen der Zinskurve geprägt – dazu gibt es eine eigene Folie zur Entwicklung der EUR-SWAP-Kurve. Fallende Zinsen führen zu negativen Ergebniseffekten der Finanzverbindlichkeiten und Derivatebewertung und umgekehrt. Das hat zur Folge, dass die BUWOG im Geschäftsjahr 2014/15 überproportional starke negative unbare Effekte spürte, im ersten Quartal 2015/16 kam es durch eine Gegenbewegung der Zinskurve wiederum zu positiven unbaren Effekten. (Finanzergebnis im Q1 2015/16: EUR 63 Mio.)

 

„Wenn Sie den Erfolg Ihrer Gesellschaft bewerten möchten, ist nicht das Finanzergebnis die relevante Größe, sondern das operative Ergebnis“, sagt Roos.

 

Herr Roos berichtet von der zurückgezahlten Wandelschuldverschreibung.

 

Roos kommt zu der wichtigen Kennzahl FFO. Recurring FFO im GJ 2914/15: EUR 91,7 Mio; Total FFO EUR 97,4 Mio. „Wir gehen auch in Zukunft von einem steigenden Recurring FFO aus, die Prognose für das GJ 2015/16 liegt zwischen EUR 98-100 Mio.“, erklärt Roos.

 

Weitere Highlights und Kennzahlen auch zum 1. Quartal 2015/16 werden präsentiert. (Der Quartalsbericht wurde am 29.09.2015 veröffentlicht)
Anstieg Recurring FFO auf EUR 23,5 Mio., Steigerung des operativen Ergebnisses um 16% auf EUR 42,5 Mio.

 

Herr Roos geht auf die Finanzierungsstrukturen der BUWOG AG ein, auf die er und sein Team sehr stolz sind. LTV von 47,9%, Reduzierung Durchschnittsverzinsung der Finanzverbindlichkeiten auf 2,12 %.

 

Mit einem Statement zum eingeschlagenen Wachstumskurs, dem die BUWOG mit großem Optimismus entgegen blickt, schließt Herr Roos fürs erste und übergibt an COO Herwig Teufelsdofer.

Herr Teufelsdorfer nützt seine erste Hauptversammlung um sich bei den Aktionären auch persönlich mit einem kurzen Einblick in seinen Lebenslauf vorzustellen.

 

Teufelsdorfer spricht von einem besonders spannenden Jahr für den Bereich Asset Management (Bestandsbewirtschaftung) und berichtet vom Kauf der rd. 18.000 Einheiten aus dem DGAG-Portfolio und der Integration von rd. 300 neuen Mitarbeitern in die BUWOG Group.

Ein paar Highlights/Zahlen aus Teufelsdorfers Bereich: Gesamtnutzfläche ist auf rd. 3,6 Millionen m² angewachsen; Mietrendite – gesamt 5,6 %, Leerstand 4,4%.
Aktuell (Stand: 31.7.2015) umfasst das Portfolio der BUWOG 51.440 Bestandseinheiten, Fair Value von rund EUR 3,6 Mrd.

 

Auf einer eigenen Folie wird nochmals auf die deutschen Portfolios DGAG und Apollo eingegangen. Diese Immobilienportfoliozukäufe konnten im GJ 2014/15 erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Nun wechselt Teufelsdorfer zum Geschäftsfeld Property Sales. Hier unterschiedet die BUWOG zwischen Einzelwohnungs- und Blockverkäufen.

Im Rahmen von Einzelwohnungsverkäufen wurden im GJ 2014/15 insgesamt 617 Einheiten, im Rahmen von Blockverkäufen 604 Einheiten veräußert (unter anderem trennte sich die BUWOG im GJ 2014/15 von ihrem Burgenland-Portfolio). Teufelsdorfer erklärt, dass Einzelwohnungsverkäufe als laufendes Geschäft zum Recurring FFO beitragen, Blockverkäufe sind opportunistisch und werden daher nicht in den Recurring FFO eingerechnet.

 

Nun übernimmt wieder CEO Daniel Riedl, der den Geschäftsbereich Property Development / Projektentwicklung präsentiert.

Im GJ 2014/15 wurden 369 Einheiten von der BUWOG fertiggestellt.

Die Development-Pipeline umfasst zum Stichtag 31. Juli 2015 rd. 5.500 Einheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rd. EUR, 1,5 Mrd in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.

 

Riedl spricht über die Aktivitäten in Wien und Berlin. „Es ist uns wichtig, in Berlin zu wachsen“, sagt Riedl und spricht über 4 neu erworbene Grundstücke.

Herr Riedl stellt einige spannende Projekte in beiden Hauptstädten vor, etwa die Wiener Hauptbahnhofsprojekte SKY9 (abgeschlossen), SKYTOWER und SKY6 (in Bau), oder das aktuell größte Projekt der BUWOG „52 Grad Nord“ in Berlin-Köpenick oder „Gervin & Wilmers“ in Berlin-Charlottenburg.

 

Nach der Vorstellung der Neubauprojekte geht Riedl auf die Kapitalmarktperformance der BUWOG-Aktie ein und zeigt die Aktie seit April 2014 im Vergeich mit dem EPRA Developed Europe, dem MDAX und dem ATX.

„Ich glaube, alle Aktionäre, die seit Beginn an dabei sein, können mit der Entwicklung zufrieden sein“, sagt Riedl über die BUWOG Aktie. Auch darauf gibt es Applaus von den Aktionären.

 

Auf weiteren Folien werden die Analysten-Empfehlungen und die Aktionärsstruktur (aktuell: 61,3% Streubesitz, 38,7% IMMOFINANZ Group) präsentiert.

 

Beim Ausblick spricht CEO Riedl auch über die vorgeschlagene Dividende (EUR 0,69 / Aktie).

 

Herr Riedl übergibt wieder an den Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Eckert, der nicht nur ein paar Worte zum neuen Vorstandsmitglied Herwig Teufelsdorfer sagt („Er gab uns vom ersten Tag an das Gefühl, als wäre er schon immer Teil des Vorstands gewesen…“) sondern berichtet auch von den Auszeichnungen, die der BUWOG Geschäftsbericht 2013/14 beim größten Award für Geschäftsberichte in New York bekommen hat. (zweimal Bronze)

 

Herr Eckert spricht nun auch über das Modell der Vorstandsvergütung und über das in der letzten oHV beschlossene Long-Term-Incentive-Programms für den Vorstand. Die Erfolgsziele dazu wurden erreicht.

 

Nun kommt es zur Diskussion zum 1. Tagesordnungspunkt. Als erster spricht Florian Beckermann vom IVA. Er bedankt sich für das vorgestellte Ergebnis und die gute Kommunikation der BUWOG AG. Herr Beckermann stellt eine Fülle an Fragen, unter anderem zu möglichen Auswirkungen der Steuerreform und einer möglichen Mietrechtsreform in Österreich, der Mietpreisbremse in Deutschland, speziell in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die Auswirkungen der Neuregelung des Bestellerprinzips in Deutschland, wie hoch der Anteil von Hartz IV Mietern in Berliner Beständen ist, wie hoch die Kosten für Drittverwaltung, also Objekte in BUWOG-Besitz, die aber nicht von BUWOG verwaltet werden, sind, Beratungs- und Rechtskoten zB bei Mieterstreitigkeiten und wie es mit dem Prozess gegen ein Lift-Kartell in Wien weitergegangen ist. (Frage wurde bereits letztes Jahr gestellt)

 

Der Vorstand beantwortet die Fragen. Eine Mietrechtsreform in Ö sei schwer einzuschätzen, wenn, dann kann man sich vorstellen, dass es zu einer Novelle des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes kommen kann, aber Prognosen sind schwer. Das Bestellerprinzip in Deutschland betrifft die BUWOG gar nicht, da im letzten Geschäftsjahr in Deutschland alle Objekte, die der BUWOG gehören, aber von dritten verwaltet wurden, in die Verwaltung der BUWOG übernommen wurden. In Deutschland arbeite die BUWOG nicht mit Maklern. Die Mietpreisbremse (in Berlin bereits Realität) würde, so Herwig Teufelsdorfer, in Niedersachsen und Schleswig-Holstein Mietwachstum maximal bremsen, aber nicht gänzlich zum erliegen bringen. Anteil an Hartz IV Mietern liegt in Berlin bei ca. 25%. Rechtskosten bei zB Mieterstreitigkeiten werden mit ca. 50.000 Euro angegeben. Zum Prozess um das Liftkartell, wo die BUWOG geklagt hat, sagt CEO Riedl, dass das Verfahren noch immer in 1. Instanz anhängig ist. Die BUWOG kämpfe hier noch immer um ihr Recht und das Recht der Mieter, genauere Auskünfte zum Prozess möchte man aus prozesstechnischen Gründen aber nicht geben.

 

Ein Aktionär fragt, wie der typische Tag eines Nachhaltigkeitsmanagers in der BUWOG aussieht.
Daniel Riedl erklärt wie unser Nachhaltigkeitsbeauftrager Michael Herbek, der auch Projektleiter ist, die Koordination unter den Abteilungen im Bezug auf die Vorgaben des Lebensministeriums, die die BUWOG in Österreich durch die klima:aktiv 2020-Paktpartnerschaft zu erfüllen hat, vollzieht.

Eine weitere Frage betrifft Dienstleistungen für Dritte, die der Aktionär in der GuV gesehen hat. Wie ist hier das Verhältnis Österreich – Deutschland? Herr Riedl erklärt, dass dies in Ö hauptsächlich gemischt genutzte Anlagen betrifft, wo Mieter und Eigentümer leben. In Deutschland ist die BUWOG auch im kleinen Rahmen in der Drittverwaltung für Institutionelle tätig.

Eine weitere Frage des Aktionärs betrifft, wer neben der BUWOG noch Anteile an der ESG Wohnungsgesellschaft besitzt? Antwort: Gemeine Spittal a. d. Drau hält auch noch ganz geringe Teile an der ESG aus historischen Gründen.

 

Ein Aktionär fragt nach dem Aufgabenbereich von Hrn. Efremidis im BUWOG-Aufsichtsrat.
Es gibt im Aufsichtsrat keine Ressortverteilung, wie etwa im Vorstand, erklärt Vitus Eckert.

 

Ein Aktionär erfragt die Gesamtkosten der Analysten-Coverages. Herr Riedl: Dadurch entstehen keine Kosten, wir bezahlen den Banken nichts für das Coverage.

 

Ein Aktionär möchte detailliert wissen, auf wievielen Roadshows der Vorstand der BUWOG war und welche Vorstandsmitglieder daran teilnahmen.
Weiters hätte der Aktionär gerne eine Aufschlüsselung der Aktionäre in Kontinentaleuropa im Geschäftsjahr.
Der gleiche Aktionär hat auch eine eher ungewöhnliche Frage – er möchte genau wissen, wieviele Fahrradräume in Österreich und Deutschland in BUWOG-Wohnobjekten aufgebrochen wurden.
Herr Riedl antwortet, dass es kein gesteigertes Problem mit Einbrüchen dieser Art gebe und es leider trotz des ausgezeichneten Back-Offices im Hintergrund wahrscheinlich nicht möglich sein wird, dem Aktionär hier eine genaue Antwort zu geben. Das Thema Sicherheit in Wohnhäusern ist aber natürlich ein wichtiges für die BUWOG. Eine konkrete Statistik zu Einbrüchen in Fahrradräumen gebe es vielleicht bei der Polizei, ergänzt Herr Eckert.

Die weiteren Fragen werden gerade vom Back-Office erhoben.

 

Weiters fragt der Aktionär, warum es keine eigenen Teams zur Wohnungssanierung bei der BUWOG gibt? Herr Riedl erklärt, dass das damit zu tun hat, dass der Bestand in Österreich nicht so zentriert ist, dass sich eigene Teams auszahlen würden. Durch die Distanz zwischen den Beständen würde dies zu viel an Kosten verursachen, in Deutschland gebe es aber ganz kleine Teams, zB in Berlin in der High-Deck-Siedlung.

 

Nun sind auch die Antworten zu der Frage zu Roadshows bzw. Termine mit Investoren eingelangt: Alle Vorstände: Gesamt 230 Meetings, Aufteilung zwischen Hr. Riedl und Hr. Roos zirka 50:50, zusätzlich intensive Investorenbetreuung durch die IR-Abteilung von Holger Lüth.

 

Ein Aktionär fragt, wie hoch maximal die verträgliche Grenze von Fremdkapital in der BUWOG ist. Antwort: Zielkorridor LTV 50-55%

 

Ein Aktionär greift das Thema des Hartz IV Anteils von Mietern in Deutschland auf, fragt aber allgemein, wie der Umgang mit sozial schwachen Mietern ist. Dadurch kommt die Diskussion auch auf Delogierungen zu sprechen. Herr Riedl berichtet von der Zusammenarbeit mit karitativen Organisationen und dem Versuch der Vermittlung von Netzwerken für Menschen, bei denen wirklich Delogierungen unumgänglich sind.

 

Nun wurden alle Fragen zum Tagesordnungspunkt 1 beantwortet.
Eine Information für Sie, liebe Blog-Leserinnen und Blogleser: Die gesamte Präsentation des Vorstands wird nach der HV unter: http://www.buwog.com/de/investor-relations/praesentationen zum Download bereit stehen. Morgen, 14. Oktober, werden wir auch ein Video der Vorstandspräsentation unter http://presentations.buwog.com veröffentlichen.

 

Herr Eckert: „Ich stelle fest, dass der Jahresabschluss und der Konzernabschluss zum 30. April 2015 mit den Lageberichten des Vorstandes sowie der Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2014/2015 sowie der Corporate Governance-Bericht der Hauptversammlung zur Kenntnis gebracht wurden.“

 

Wir kommen nun zum 2. Tagesordnungspunkt:
Beschlussfassung über die Verwendung des im Jahresabschluss 2014/2015 ausgewiesenen Bilanzgewinns.

 

Gemäß Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und den entsprechenden Beschlussvorschlägen des Aufsichtsrats soll der Bilanzgewinn zur Ausschüttung der Dividende von EUR 0,69 / Aktie verwendet werden.

 

Es gibt keine Wortspenden zu diesem Punkt.

 

Eckert: Die heutige HV ist beschlussfähig, es kann zur ersten Abstimmung kommen. Vorher erklärt Herr Eckert noch kurz das Abstimmungsverfahren. (Substraktionsverfahren)

 

Es wird abgestimmt.

 

Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.

 

Nun sind wir am 3. Tagesordnungspunkt angelangt:
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2014/2015.

 

Im Geschäftsjahr 2014/15 haben dem Vorstand der BUWOG AG Daniel Riedl und Ronald Roos angehört. Sie und auch die IMMOFINANZ AG (lt. Entherrschungsvertrag) dürfen bei diesem Punkt nicht mitstimmen.

 

Es gibt auch diesmal keine Wortmeldungen.

 

Es wird abgestimmt.

 

Der Beschlussvorschlag wurde von der Hauptversammlung angenommen.

 

Es folgt der 4. Tagesordnungspunkt:
Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014/2015.

 

Auch hier dürfen die AR-Mitglieder des Geschäftsjahres nicht mitstimmen.

 

Die IMMOFINANZ hat hier lt. Entherrschungsvertrag Stimmrechtsbeschränkungen.

 

Es wird in zwei Blöcken abgestimmt. Die Hauptversammlung nimmt die Beschlussanträge an, allen AR-Mitgliedern wird die Entlastung erteilt.

 

Es kommt nun zum 5. Tagesordnungspunkt:
Beschlussfassung über die Festsetzung der Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014/2015.

 

Vorstand und Aufsichtsrat der BUWOG AG schlagen zur Beschlussfassung vor, die Gesamtvergütung für die von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2014/2015 mit insgesamt 195.000 festzusetzen, wobei die Verteilung dieser Vergütung dem Aufsichtsrat vorbehalten werden soll.

 

Auch hier gibt es keine Wortmeldungen, es wird abgestimmt.

 

Der Beschlussantrag wird von der Hauptversammlung angenommen.

 

Der 6. und letzte Tagesordnungspunkt ist an der Reihe:
Wahl des Abschlussprüfers für den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015/2016.

 

Vorgeschlagen wird die Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH.

 

Auch hier gibt es keine Wortmeldungen, es kommt zur Abstimmung.

 

Der Beschlussantrag wird von der Hauptversammlung angenommen.

 

Bevor die HV zu Ende geht, muss nochmals von Tagesordnungspunkt 4 die Abstimmung zur Entlastung der AR-Mitglieder Jutta Dönges, Klaus Hübner, Volker Riebel, Elisabeth Manninger, Markus Sperber und Raphael Lygnos wiederholt werden, da es bei der Abstimmung von Seiten der IMMOFINANZ Group zu einem Irrtum kam, IMMOFINANZ hat hier beim ersten Mal mitgestimmt, darf  es aufgrund der Stimmrechtsbeschränkung aber nicht.

Der Abstimmungsvorgang wird wiederholt, die Entlastung wird nun auch formal korrekt diesen AR-Mitgliedern erteilt.

 

Nun beendet AR-Vorsitzender Vitus Eckert die 2. ordentliche Hauptversammlung und bedankt sich bei allen für Ihr Erscheinen.

 

Auch wir haben uns sehr gefreut, für Sie bloggen zu dürfen und wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

Ihr
Kommunikationsteam
Ingrid Fitzek & Michael Lippitsch & Julia Brünner

 

 

Autor

Ingrid Fitzek

Ingrid Fitzek

Zuständigkeit bei der BUWOG: Leiterin Marketing & Kommunikation

Bei der BUWOG tätig seit: Mai 2014

Mit dem Börsengang der BUWOG habe ich die Leitung der Abteilung Marketing & Kommunikation übernommen. Die Umwandlung der BUWOG in ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen brachte große kommunikative Herausforderungen mit sich und gemeinsam mit meinem tollen Team in Wien, Berlin und Kiel bin ich täglich damit befasst, die Kommunikation des Unternehmens nach innen und außen zu gestalten. Eine neue Herausforderung ist dieser Blog, mit dem wir unseren Mietern, Aktionären und allen Interessierten noch mehr Information bieten und den Kontakt mit ihnen intensivieren wollen.
Bevor ich bei der BUWOG diese spannende Aufgabe übernahm, war ich Geschäftsführerin des Tech Gate Vienna, davor leitete ich neun Jahre in der BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. unter anderem die Bereiche Marketing, Vermietung und Konzernkommunikation.

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